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Jubiläumsfeier 50 Jahre KCLi

Ja, es ist war: Den Kanu Club Limmat gibt es bereits seit 50 Jahren. Ein halbes Jahrhundert ist ein guter Grund, um ein Jubiläumsfest zu feiern. Begonnen hat alles allerdings schon ein halbes
Jahr zuvor. An der GV stellte sich Alessandra dankenswerterweise als OK – Präsidentin zur Verfü
gung.

Sie richtete eine WhatsApp – Gruppe für die Helfer ein und stellte in übersichtlichen Online isten sorgfältig zusammen, was ein solches Projekt erfordert. Beim Rahmenprogramm setzten wir auf bewährtes: etwas mit unserem Element Wasser (eine Schlauchbootfahrt), ein Apéro, ein Grillabend und natürlich viel Raum, um Erinnerungen austauschen.

Ab Ende Mai wurde es langsam ernst. Nach dem Dienstagstraining besprachen wir regelmässig die noch offenen Punkte, und Berni erzählte uns von einem Fotoalbum, welches er bereits plante. Die Vorfreude wuchs. Unmittelbar vor dem Fest gab es noch einmal viel zu tun: Getränke und Lebensmittel organisieren, den Apéro vorbereiten und im Hochsommer kühl
halten, Tische aufstellen und die Dekoration anbringen. Auch die Rafts mussten bei Heinz Trach
sel in Brugg abgeholt und in der Aue in Stephans Garage vorbereitet werden – zum Glück, denn
eines hatte tatsächlich ein Loch!

Dann war es endlich so weit. Samstag, 13:00 Uhr: Treffpunkt für alle, welche sich für die River- Rafting- Tour angemeldet hatten. Pünktlich trafen die ersten Teilnehmenden ein, und schon bald waren alle 20 Wasserratten versammelt. Umziehen im Chrotte, Fahrt in die Aue, die Boote
fertig aufpumpen und alle mit einem Gütterli Mineralwassser ausgerüsten – dann konnte es losgehen. Eingestiegen sind wir beider Schleuse: zwei 8erund ein 4er Raft. Auf den ersten paar Metern machten wir uns mit den Booten vertraut. Entlang der Limmatpromenade gab es die ersten kleinen Wellenspritzer, bis uns die Oederlin-Wellen schliesslich so richtig die Wildwas
serfreude spüren liessen. Bis zu dreimal durchfuhren wir diesen Abschnitt. Anschliessend folgte der ruhigste Teil bis zum Kraftwerk Kappelerhof. Dort mussten wir die Boote umtragen, ebenso kurz darauf bei der Stauklappe des Kraftwerks Schiffmühle. Auf den ruhigeren Passagen durften Wasserschlachten oder ein erfrischender Schwumm in der Limmat natürlich nicht fehlen. Zweimal gab es nochmals Action: beim Kraftwerk Turgi und zum Schluss bei der BAG (Turgi). Unten angekommen warteten bereits Helfer, sodass Personen- und Materialtransport effizient abliefen.

Etwas verspätet trafen wir Böötler zum Apéro um 17:00 Uhr ein. Es hatten sich bereits viele Gäste eingefunden, und es gab ein grosses Hallo und Willkommen. Aktive, Passive, Ehemalige, auch Vertreter anderer Clubs mit Angehörigen oder Kindern – schliesslich waren wir 50 Personen. Bevor es zum Nachtessen überging, erzählte René Hasenfratz, wie es vor 50
Jahren zur Gründung kam, und zeigte eine Tafel, auf der die damalige Arealplanung dargestellt
ist. Sie lässt sich im Aufenthaltsraum besichtigen. Anschliessend richtete ich als Präsident einige Worte an die Gäste. In meinem ersten Amtsjahr hatten wir das 25-Jahr-Jubiläum gefeiert, und ich erinnerte daran, was sich seither im Clubleben verändert hat – sowohl auf
als auch neben der Limmat. Danach wurden diehungrigen Mäuler gestopft: Es gab Grilladen
und Salate, später Desserts. Mit dem Eindunkeln zeigten wir einige alte Filme aus den Anfangszeiten des Clubs. 50 Jahre, 50 Teilnehmende – ein schönes Bild. Was die Zukunft bringt,
wird sich zeigen; schliesslich ist die „alte Garde“ inzwischen in einem fort-geschrittenen Alter …
Aber man soll die Feste feiern, wie sie fallen, und an diesem Tag habe ich nur fröhliche Gesichter gesehen. An dieser Stelle möchte ich allen herzlich danken, die auf die eine
oder andere Weise zum wundervollen Gelingen dieses Jubiläums beigetragen haben.

Vielen Dank!

50 Jahresbericht KCLi

Am Tag nach unserer letztjährigen Generalversammlung machte sich ein kleines Grüppchen bestehend aus Stephan, Miloš und mir – auf, eine Erstbefahrung zu wagen. Unser Ziel war das Skigebiet Melchsee-Frutt. Doch bevor wir endlich auf den Skiern standen, gab es einige Herausforderungen zu meistern. Die letzten paar hundert Meter schlichen wir in einem zähen Stopp-and- Go-Verkehr dahin, und der Parkplatzservice hatte uns auch noch den morastigsten Parkplatz weit und breit zugewiesen. Doch schliesslich brachte uns ein Gondeli von der Stöckalp ins Skigebiet. Es ist zwar überschaubar, aber die Schneeverhältnisse waren hervorragend. Witzig war, dass wir mit einem flachen Schleppseil über den Melchsee gezogen wurden, um zu den Liften zu gelangen. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir, zusammen mit vielen anderen Skifahrern, den Ausflug. Einige Bilder dazu findet ihr im WhatsApp-Chat.

Von den im Jahresprogramm vorgesehenen Kanu-Ausflügen fanden leider nur drei statt, dafür waren diese überdurchschnittlich gut besucht. Über Auffahrt verbrachten wir zu sechst ein paar unvergessliche Tage im nahegelegenen Österreich. Die Flüsse Obere Bregen- zerach, Lech, Imsterschlucht (Inn) und Mittlerer Lutzbach werden uns sicher allen in Erinnerung bleiben wobei das nicht unbe- dingt nur im positiven Sinne.

Ebenfalls für vier Tage über das verlän- gerte 1. August Wochenende, fuhren fünf Paddler ins Unterengadin. Zwar gibt es dort im Wesentlichen nur einen Fluss, den Inn, aber dieser bietet zahlreiche Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Beide Ausflüge sind ausführlich im Herbst -Limmatpaddler beschrieben. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Autoren bedanken, die immer wieder mit viel Be- geisterung spannende und gern gelesene Berichte verfassen. Natürlich darf ich auch unseren Aktuar André nicht vergessen, der den LiPa mit viel Liebe zum Detail zu- sammenstellt.

Aber Moment, ich habe doch von drei Ausflügen gesprochen, bislang aber erst zwei erwähnt. Genau, der Klassiker, die Abschlussfahrt mit anschliessendem Poulet-Flügeli-Schmaus, fehlt noch. Am 13. Oktober führte die Reuss mit rund 220 m3/s so viel Wasser, dass wir uns entschlossen, bis nach Mülligen zu Paddeln. Zu fünft – Adinda, Erik Jan, Stephan, unser Neuling Toni und ich starteten wir, allerdings mit einer kleinen Odyssee. Die Zufahrt zur Brücke bei Mülligen war gerade im Umbau, weshalb wir einen Umweg über Windisch fahren mussten. Wahrscheinlich brauchte es diese Zeit, denn zuvor regnete es stellenweise heftig und so war es beim Umziehen bereits am trocknen. In Bremgarten hofften wir auf eine offene Schleuse bei dieser Wassermenge, aber leider Fehlanzeige. Dafür war der Sprung, also eigentlich das Geradeauspaddeln über das Streichwehr von der rechten Seite her, problemlos möglich. Nicht alle nahmen diesen Wasserweg, die „Vernünftigen“ stiegen unterhalb des Kraftwerkes ein. Die Fahrt selbst war dann ra- sant, aber auch etwas eintönig, da viele Spielstellen überflutet waren. Und obwohl wir zügig unterwegs waren, zog sich die län- gere Strecke dann doch noch etwas in die Länge. Als wir uns unten wieder von den Kanuklamotten befreiten, stiess André zu uns. Auch er wollte sich das Festessen im Restaurant Rössli nicht entgehen lassen.

Neben den Ausflügen findet das Kanuleben aber hauptsächlich auf der Limmat und im Chrottebädli in Nussbaumen statt. Und Nussbaumen war letztes Jahr gross in den Medien, denn in der Tiefgarage Markthof tat es am 13. Juni um 19:00 Uhr einen lau- ten Knall. Dieser,,mächtige Badabum“ verursachte erheblichen Sachschaden an diversen Gebäuden, auch an der Pizzeria Markt- hof, in der wir normalerweise zu Gast sind. Der Grund war, dass zwei Personen in einem zugemieteten Raum in der Tiefgarage mit Feuerwerk hantierten. Und darum findet die GV heute hier in Ennetbaden im Restaurant Sonne statt.

Auch auf Abbruch wurde an den beiden Bautagen im Clubareal gearbeitet. Die Rückwand des Aufenthaltsraumes musste saniert werden. Die Bretter dafür wurden bereits letztes Jahr zugesägt und grundiert. Einen ersten Farbanstrich erhielten sie noch vor dem Frühlingsbautag durch Andi Hiller, der zweite folgt bald. Neben der Rückwand wurde auch an vielen anderen Stellen fleis- sig gearbeitet. Wie jedes Jahr musste das Grünzeug in Schach gehalten und die Hütten sowie Böden gesäubert werden. Vielen Dank an alle Helfer!
Speziell hervorheben möchte ich unsere Installation für den OBSI-Trail, die während des Herbstbautages an der Stirnseite des Spielplatzes bei unserem Posten mit der Nummer 1 erstellt wurde.

Der Pfahl, geschmückt mit zwei gekreuzten Paddeln und einigen Seilen zum Knoten üben, konnte gerade noch rechtzeitig fertig- gestellt werden. Am folgenden Tag fand nämlich die offizielle Eröffnungsfeier statt. Dazu ein kurzer Auszug aus einem BT- Artikel:
Mit einer stimmungsvollen Feier auf dem Gemeindeplatz Obersiggenthal wurde die Karte als Informationstafel vom Verein OBSI -Trail präsentiert und vor Ort installiert. Der Anlass wurde von vielen interessierten Einwohnern mit Spannung erwartet. Ein Kernteam aus 14 Personen hat als Freiwilligenarbeit über mehrere Jahre die Idee ausgearbeitet und in Zusammenarbeit mit Privaten, Vereinen und einigen Gewerben eine Vielzahl von Posten mit unterschiedlichen Themen erstellt. Diese erzählen über Menschen und Historisches aus dem Siggenthal, über Tiere und Natur, Märchen und Sagen wie auch aktuelles zu Energie und Erholung.
Die Initiantin Maya Sieber erzählte die Entstehungsgeschichte und präsentierte die Posten-Errichter, so dass wir am Schluss alle auf einer kleinen Bühne standen und einen tosenden Applaus für unsere Arbeit entgegennehmen durften.

Nicht unerwähnt bleiben soll der Badener Slalom vom 7./8. September als Schweizer Meisterschaft ausgetragen. Neben dem eigentlichen Slalom, wurde zum zweiten Mal auf dieser Strecke ein Boater-Cross Wettkampf ausgetragen. Auch wenn diese Disziplin für der Zuschauer sehr attraktiv ist, bedeutet sie im Vorfeld einiges an Mehraufwand. Es müssen zusätzliche Drahtseile präzise über die Limmat gespannt werden, damit die grossen unhandlichen Tore daran aufgehängt werden können. Immerhin entfiel diesmal das Erstellen einer Startrampe aus Holz. Manuel Munsch hat im Rahmen seiner Bachelorarbeit eine mobile Me- tallrampe entwickelt, welche erst die Woche zuvor fertig wurde und am Badener quasi die Feuertaufe hatte.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu unseren Käse-Aktivitäten: Chlaushöck und Winterevent.
Der Chlaus war gut besucht, und die Bäucher waren reichlich gefüllt. Ein grosses Dankeschön an die Organisatoren Florian und Stephan! Überrascht hat uns Berni mit seiner mehrseitigen, selbstgeschrieben Weihnachtsgeschichte. Vielleicht kann ich ihn ja für den nächstes Bericht um Unterstützung bitten. Aus seinen präsidialen Zeiten weiss er sicherlich noch, wie das geht
Der Winterevent fand aufgrund des Schneemangels wieder im Go-Easy statt. Zu sechst versuchten wir uns beim Bowling, und jagten nach Strikes. Martin schaffte in einer Runde gleich vier, was ihm ein gratis Getränk einbrachte. Im Anschluss machten wir dann unfreiwillig eine kleine Tour de Siggenthal. Völlig unerwartet war unsere Fondue-Beiz Steinenbühl geschlossen. Da andere Restaurants zu dieser Zeit kein Fondue mehr anboten, landeten wir schliesslich bei Picone in Klingnau und genossen eine Pizza mit Käse oben drauf

Sonntagspaddelausflug auf der Muota

Fünf Kanuten haben sich auf den Weg ins Muotatal gemacht. Laut Rivermap sollte der Wasserstand mit 12 Kubik/Sekunde ausreichend sein. Vor genau zwei Wochen waren wir ebenfalls hier, mit sieben Kanuten und einem Wasserstand von 37 Kubik/Sekunde. Es sollte eine lehrreiche Erfahrung sein, um die gleiche Situation beim jetzigen Wasserstand noch einmal zu erleben. In Erinnerung habe ich noch den Wassertrichter, der das Wasser genau auf den grossen Stein mitten im Steingarten spuckt. Ich konnte mich auch daran erinnern, dass man sowohl links als auch rechts gut an diesen Stein vorbeikommen kann. Man sollte sich nur entscheiden und den Plan dann auch genau so umsetzen. Als wir mit dem Auto zum Startpunkt hochfuhren, hatten wir noch einmal die Gelegenheit zum Scouten. Beim Paddeln stellte sich heraus, dass dieser Wasserstand ideal ist. Wir konnten die Schlüsselstelle zweimal fahren. So hatten wir fünf Kanuten nicht nur einen super geselligen, sondern auch einen lehrreichen Tag, an den ich noch gerne zurückdenke.

Eskimotiermeisterschaft 2025

Neun Personen haben dieses Jahr an der Eskimotiermeisterschaft teilgenommen. Wobei
dieses zwei Kanuten vom Kanuclub Baden Wettingen die schnellsten waren. Der
schnellste vom Kanu Club Limmat war Stephan Grob. Nachdem er letztes Jahr nicht Teil-
nahm, holte er sich dieses Jahr wieder die Krone und ist neuer Eskimotiermeister des
KCLi. Gratulation von meiner Seite!

Name3 Rollen in Sec.Anzahl RollenRangpunkteRang
1. Versuch2. Versuchin 30 sec.
Conny6.3114.71
Reto6.36.3114.71
Stephan6.86.6114.43
Birgit7.16.9114.14
Andreas7.07.092.05
Fabio7.68.391.46
Olivia8.78.490.67
Toni9.014.090.08
Alice13.55-8.59

Regeln:

  1. Drei Eskimorollen auf Zeit, 2 Versuche, die bessere Zeit wird gewertet
  2. Während 30 sec möglichst viele Eskimorollen
  3. Differenz zwischen Anzahl Rollen und benötigter Zeit für 3 Rollen -> Punktzahl
  4. Höhere Punktzahl = bessere Klassierung.

Auffahrt 2023

Wie eigentlich jedes Jahr, macht der KCLi an Auffahrtein verlängertes Wochenende, um etwas Wildwasser zupaddeln. Ich war für die Organisation verantwortlich undhabe den Ausflug wahrscheinlich etwas zu spät in dieErinnerung zurückgerufen. Schlussendlich waren es nurAndreas und ich, die sich im Chrottebädli einfanden.Um 9Uhr sollte es los gehen. Ich hatte frisch gezügelt,und musste alles wieder zusammensuchen. Ziemlichlange hat mich die Suche nach dem Schlüssel für denDachträger gekostet. Zudem montierte ich noch denVeloanhänger in der Garage, nur um dann zu merken,dass ich mit aufgeladenem Fahrrad nicht herausfahrenkann. Also nochmals abladen, herausfahren und wieder

aufladen. Ziemlich anstrengend mit einem schweren E-Bike und auch zeitraubend.

So traf ich ziemlich verspätet im Chrottebädli ein(Andreas möge es mir verzeihen). Nach dem Aufladen– oder eigentlich schon mit dem Aufladen – der Boote,begann die grosse Frage, wohin wir eigentlich wollen.Wettertechnisch war es überall schön. Wahrscheinlich

deswegen, führten die üblichen Verdächtigen wie Tes-sin, Jura oder Österreich daher fast kein Wasser. Am

vielversprechendsten sah es noch im Berner Oberlandaus. Und so beschlossen wir, mit dem Klassiker Simmeund Saane zu starten.Andreas hatte noch ein Draht zu den Badener, die sichauch in die Gegend aufmachten.

Wir machten uns also zur Simme auf und verschobendas Auto mit dem Velo. Mit 17m3

hatten wir eine schö-ne Fahrt und im Heidenweidli auch ein paar schöne

Wellen. Es machte richtig Spass.

Am nächsten Tag nahmen wir dann die Saane in An-griff. Ich war den Fluss noch nie gepaddelt und entspre-chend gespannt darauf, weil ich schon viel gehört hatte.

Wir verstellten das Auto wieder mit dem Velo. Als ichdas Auto jedoch beim Ausstieg abstellte, bemerke ich,dass wir unsere Paddel noch darin gelassen hatte. Ichschnürte die also noch auf das Fahrrad und fuhr sowieder hoch. Das ging erstaunlich gut.Mit knapp 3m3 Wasser (Ersatzpegel) machten wir unsauf den Weg. Die Landschaft und die Schluchten derSaane sind wunderschön. Wild-wassertechnisch sinddie Ansprüche an die Paddler aber sehr einfach. Beim

Saanen-S – der schwierigsten Stelle des Flusses –

stiessen wir auf eine grosse Gruppe von weiteren Kanu-ten. Wir stiegen auch aus und schauten uns die Stelle

an. Dank der anderen Gruppe, sahen wir die Schwierig-keiten und verschiedenen Linien die gefahren wurden.

Bei dem niedrigen Wasserstand, stellte die Stelle je-doch kein grosses Hindernis dar.

Ein viel verwendeter Ausstieg befindet sich nach der 2.Schlucht. Wir haben uns jedoch entschlossen, auchnoch die 3. Schlucht zu fahren, bis in den Stausee. Mitder schwierigsten Stelle beim Saanen-S habe ich etwasgeflunkert, denn die Einfahrt in die 3. Schlucht sah nochetwas wilder aus. Eine Stufe eingeklemmt zwischenFelswand und Steinen. Zudem war in der Anfahrt nochein Baumstrunk verhangen. Wirklich Lust sich da hineinzu stürzen, hatte weder Andreas noch ich. Die Stelle zuumtragen, wäre aber sehr mühsam geworden. Daher Ausstieg Saane

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hatte es da auch nicht allzu viel Wasser und war ent-sprechend entspannt zu fahren. Das war ein guter Ab-schluss, eines wunderbaren Kanuwochenendes, bei

dem sich übrigens auch das Wetter nur von seiner gu-ten Seite gezeigt hat.

entschieden wir uns für einen Mittelweg: Gleich nach

der Stufe ein Hochstart von einem Felsen. Das hat er-staunlich gut funktioniert.

Am dritten Tag entschlossen wir uns die Entschlinge zufahren. Die Badener, welche die beiden ersten Tage

den umgekehrten Klassiker Saane/Simme fuhren, hat-ten den selben Plan und so trafen wir uns beim Aus-stieg. Mit Thomas, Martin, Florian und Birgitt waren wir

nun eine eher grosse Gruppe. Der Wasserstand war mit11m3beim unteren Limit. Es sah etwas steinig aus,

aber durchaus fahrbar. Für fast alle war der Fluss Neu-land- ähm Wasser. Auf Rivermap wird der Fluss als

spassige Wildwasser-Achterbahn beschrieben. Und sowar es dann auch: Von Anfang bis Ende war immeretwas los. Unübersichtliche Stellen gab es eigentlichkeine und die Kehrwasser konnte man an einer Handabzählen. An all die Steine die man um (und oft auchanfuhr oder überfuhr) gewöhnte man sich ganz schnell.So stiegen dann auch alle mit einem breiten Grinsen imGesicht nach ca. 45 Minuten beim Ausstieg wieder aus.Und so fuhren wir das ganze gleich noch einmal.

Noch zu erwähnen ist, dass wir den ganz obersten Ab-schnitt nicht fuhren. Von einer Brücke kann man die

ersten Meter gut beobachten und es hatte etwas wenigWasser. Zudem hätte man das Boot ziemlich mühsamden Hand hinuntertragen müssen. So entschlossen wir

uns alle, ein paar hundert Meter weiter unten einzustei-gen wo es gut zugänglich war.

Für den letzten Tag haben wir dann auch wieder mit

den Badener abgemacht. Sie logierten in Campingplät-ze, während Andreas und ich Bed&Breakfasts bevor-zugten. So trafen wir uns am nächsten Tag wieder, um

die Kander bis Fruttigen in Angriff zu nehmen. Mit 7.7m3

Thur-Tour, 7. Mai 2023

Der Thur-Ausflug war auch ein bisschen ein Rennengegen die Zeit. Für die Ostschweiz war noch bis an-fangs Nachmittag schönes Wetter angesagt, bevor

vom Westen her dann Regen aufkommen sollte. Ste-phan, Andreas und Erik trafen sich im Chrotte. Flori-an, ein Arbeitskollege von Stephan, mit seinem auf-blasbaren Kajak, holten wir mit Stephans Wohnmobil

am Bahnhof Baden ab, bevor die Autofahrt ans Ziellos ging. In Schwarzenbach hat uns Katrin bereits

erwartet. Umziehen, umladen und mit einem Fahr-zeug zum Start nach Lütisburg hoch.

Dort trafen wir zufällig auf den ASVZ mit Conny vomKCBW. Rein in die Kanuklamotten und Florians Boot

aufblasen. Seine Spritzdecke war Marke Eigen-bau und rundherum mit Klettverschluss am

Boot befestigt. Die Kanufahrtwar gemütlich, die Landschaftschön, die Spielstellen gezählt.Den Indianerstein genossenwir jedoch in vollen Zügen. Für

Spannung sorgte auch der ge-fundene Ball, den wir uns ge-genseitig zuwarfen. Die Ab-schlussstufen in Schwarzen-bach meisterten nur noch die

Brüder Grob und Erik. Katrin und Florian getrauten sichnicht. 😉

Tout juste nachdem wir wieder alle Booteaufgeladen hatten, begann es zu regnen.Vor der Heimreise fanden wir in Wil einennetten Spanier „El Pincho zum WildenMann“ für ein kleines Dessert. Die Tapas aufseiner Homepage sehen auch ganz leckeraus! Ein gelungener Sonntagsausflug mitdem KCLi.